Über mich

Geboren 1992 in Eggenfelden. Aufgewachsen in Hebertsfelden. Mittlere Reife, Ausbildung zum Elektroniker für Geräte u. Systeme, Fachabitur (BOS), Au-Pair-Jahr in Italien, Studium International Tourism Management / Health & Medical Tourism am European Campus Rottal-Inn. Aktuell beschäftigt als Krisenspezialist bei einem Münchner Reiseveranstalter.

Foto: Hannes Höchsmann

Mit 21 Jahren bin ich in die SPD vor Ort eingetreten. Aktiv wurde ich während meines Studiums und wurde Mitglied im Juso- und im SPD-Kreisverband. Seit 2017 bin ich beratendes Mitglied im SPD-Bezirksvorstand. Im gleichen Jahr gründete ich auch die Juso-Hochschulgruppe Pfarrkirchen. Im Sommer 2019 übernahm ich kommissarisch den Vorsitz der Jusos Niederbayern, von März 2020 bis zum Mai 2021 war ich gewählter Co-Vorsitzender. Seit dem Sommer 2021 bin ich Vorsitzender des SPD Unterbezirks Rottal-Inn/Dingolfing-Landau, sowie Vorsitzender der SPD Rottal-Inn.

Seit vielen Jahren bin ich ehrenamtlich (außerhalb des Parteilebens) engagiert. Während des Studiums gründete ich den Verein RESP e. V. (Respect other Cultures, European Mind, Students Pfarrkichen). Dort kam ich mit Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten zusammen, die für meine politische Einstellung wichtig waren. Durch diese Begegnungen wurde mir erst bewusst, welches Privileg es ist, weiß und männlich zu sein. Der Austausch auf Augenhöhe war mir schon immer wichtig, das habe ich auch als Fußballtrainer (B-Jugend) gelebt. Mit gesellschaftlichem Engagement kann man die Welt ein kleines bisschen besser machen. Nun möchte ich in den Bundestag, um das Leben für ALLE positiver zu gestalten.

Lebensweg

Mein Großvater kam in den 50er Jahren aus Sardinien in den Ruhrpott als sog. Gastarbeiter. Als Malocher arbeitete er unter Tage und lebt bis heute noch in Deutschland. Aufgrund meiner italienischen Wurzeln waren für mich die Themen Europa und Migration immer wichtig. So wurde mir früh bewusst, dass kulturelle Vielfalt eine Bereicherung für unsere Gesellschaft ist. 

Ein Bild, das Person, drinnen enthält.

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Schon immer fest an Papas Seite. Foto: privat

Mit zwei älteren Brüdern musste ich früh lernen, mich gegen vermeintlich Stärkere durchzusetzen (was mir nicht immer gelang). Als Jüngster blieb mir die Rolle als Revoluzzer und ich stellte in meiner Jugend alles in Frage.
Von klein auf war ich als Fußballer aktiv und spielte von der F-Jugend bis zum Herrenbereich aktiv. Durch den Teamsport lernte ich schnell, dass man nur gemeinsam etwas erreichen kann und jede:r seinen Teil dazu beitragen kann, auch wenn manchmal das eigene Befinden dem Gemeinwohl hintenangestellt werden muss.

Mein größtes Vorbild war mein Vater, zu ihm schaute ich hoch. Damit es uns gut ging, arbeitete er fleißig und viel, ohne sich jemals darüber zu beschweren. Trotz seines stressigen Jobs war es seine Berufung. 
Selbstverständlich war es für ihn, dass die Familie immer an erster Stelle stand. Er gab mir Rückhalt und war stets an meiner Seite, egal was ich vorhatte, ich konnte immer auf ihn zählen. Dafür werde ich ihm für immer dankbar sein.

Ausbildung und Beruf

Meine Mittlere Reife habe ich an der Stefan-Krumenauer-Realschule in Eggenfelden gemacht. Danach folgte eine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte u. Systeme in einem Industriebetrieb in meinem Heimatdorf. Nach der Ausbildung entschloss ich mich, das Fachabitur an der BOS in Pfarrkirchen nachzuholen. Zwischen Abitur und Studienbeginn verbrachte ich ein Jahr als Au-Pair in Italien. Diese Zeit prägte mich sehr und die Erfahrung, dass man nicht nur für sich selbst, sondern auch für ein kleines Kind verantwortlich ist, war extrem wichtig für mich.

Anschließend begann ich mein Studium International Tourism Management / Health & Medical Tourism. Finanziert habe ich mir mein Studium durch mehrere Nebenjobs, z. B. als Ausbilder in einem Berufsförderungszentrum, als studentische Hilfskraft, sowie als Facharbeiter in meinem ehemaligen Ausbildungsbetrieb.

Volksfestausmarsch mit dem Verein RESP. Foto: privat

An der Hochschule war ich studentischer Vertreter im Fakultätsrat und Senator und setzte mich für die Interessen meiner Kommiliton:innen ein, gründete den studentischen Verein RESP e. V., sowie die Juso Hochschulgruppe. Mir wurde zwei Mal die Ehre zu Teil, das Deutschland Stipendium zu erhalten, dass herausragende Leistungen in Ausbildung, Familie und Gesellschaft honoriert. Meine Abschlussarbeit schrieb ich über Identifikationsmethoden von Menschenrechtsverletzungen im Tourismus. Seit 2017 bin ich im Krisenmanagement bei einem Münchner Reiseveranstalter tätig, erst als Praktikant während meines Praxissemesters, dann als Werkstudent und seit Anfang 2019 in Vollzeit.

Politisches Engagement

Nach dem Fachabitur verbrachte ich ein Jahr in Rom und bin nach wie vor sehr mit Italien verbunden. Das nicht zuletzt aufgrund meiner Wurzeln, die ich dort habe. Persönlich hat mich das Jahr in Italien sehr geprägt, vor allem aber auch die unmittelbare Zeit danach, als ich im Spätsommer 2015 nach Deutschland zurückkam. Das Land hatte sich stark verändert. Auf einmal bestimmte eine Partei von Faschist:innen den politischen Diskurs und einige politische Akteur:innen ließen sich davon treiben.
Die CSU schlug populistische Töne an und brachte Floskel wie „Asyltourismus“ oder „Herrschaft des Unrechts“ in Bezug auf Geflüchtete ins Spiel und ernteten dafür in den Bierzelten Bayerns während des Landtagswahlkampfs 2018 Standing Ovations. Aber auch die CDU in Thüringen paktierte zusammen mit den Nazis der AfD und legitimierte so im Vorbeigehen Björn Höcke und Co. Deshalb stellt sich mir nach wie vor die Frage, warum wir trotz allem mit so einer Partei koalieren konnten und immer noch können?

Aber gerade in Niederbayern (DEG) holte die sogenannte „Alternative für Deutschland“ bei der letzten Bundestagswahl 19,2%. Umso wichtiger ist es, dass wir hier vor Ort für eine Gesellschaft einstehen und kämpfen in der die Hautfarbe, Sexualität, Herkunft, Religion oder das Geschlecht egal ist. Dass aus Worten der AfD, dem Sammelbecken von Nazis und irrlichternden Gestalten, Taten folgen, haben wir immer wieder aufgezeigt bekommen. Nicht zuletzt mit dem „Marsch auf Berlin“. Der Kampf gegen Rechts darf nicht nur ein Lippenbekenntnis sein. Wir müssen aktiv dafür einstehen und beim Staat das Augenlicht auf dem rechten Auge einfordern. Für uns gilt nach wie vor: „Wenn so viele schweigen, dann müssen wir noch lauter schreien“. 

Anti-Faschismus ist Bürger:innenpflicht und wird im Jahr 2021 einen noch größeren Platz als bisher einnehmen müssen.

Foto: Hannes Höchsmann

Seit 2017 engagiere ich mich nun aktiv bei den Jusos und der SPD. Vom Ortsverein bis zur Landesebene war ich in verschiedenen Gremien aktiv und konnte in kurzer Zeit viel an politischer Erfahrung gewinnen. Jetzt möchte ich den nächsten Schritt machen und mich im Bundestag für eine Welt einsetzen die gerecht ist und in der Zusammenhalt kein Fremdwort ist. Ich trete für eine Gesellschaft ein, in der wieder miteinander und nicht übereinander geredet wird!
Gerade zu Corona-Zeiten haben wir als SPD gezeigt, dass wir der Motor sind, der die Regierung am Laufen hält. Hier möchte ich ansetzen.Wir benötigen dringend Mehrheiten jenseits der konservativen Bremser.

Ich möchte anpacken und zwar mit Mut, einem stabilen Wertekompass, der nötigen Portion Selbstbewusstsein und mit progressiven Inhalten.
Mir geht es nicht nur um die Wähler:innen, sondern um alle Menschen, die in diesem Land leben.
Die Zukunftsfragen von morgen können nicht durch konservative Politik von vorgestern beantwortet werden. Gemeinsam mit euch möchte ich mich ganz besonders für folgende Themen einsetzen: Einen starken Sozialstaat, internationale Zusammenarbeit & Entwicklung (die ankommt), Antifaschismus und die sozial-ökologische Transformation.

Wir als SPD wollen nicht die Fahne im Wind sein, sondern der Wind sein, der die politische Richtung in der Bundesrepublik vorgibt!